Archiv der Kategorie 'Theorie'

Homepage für IMK Proteste online!

Endlich ist die Homepage über die geplanten Protestaktionen gegen die diesjährige Innenministerkonferenz in Hessen online.
Die Seite ist ab sofort unter http://imkaufloesen.blogsport.de zu erreichen.

Dort findet ihr einen spektrenübergreifenden Aufruf alsauch den Aufruf des sozialrevolutionären antinationalen Bündnis FFM.

Auf dieser Seite werden interessante Termine rund um die IMK Proteste veröffentlicht und andere Materialien.

weitere Infos!

…warum wir keine Keilriemen reparieren

Einen Überblick zur laufenden Debatte gibt es hier.

Diskussionspapier II zur Bankenblockade am 18. Oktober in Ffm

… warum wir keine Keilriemen reparieren

Vor rund zwei Wochen haben wir unser Diskussionspapier zur Bankenblockade der »Aktionsgruppe Georg Büchner« veröffentlicht. In dem Text »Die Ursache der Krise lässt sich nicht blockieren!« [1] beziehen wir uns auf den ersten Aufruf der »Aktionsgruppe Georg Büchner« [2] und auf einige auf deren Homepage in der Rubrik »Debatte« [3] eingestellten Kommentare. Mit dem Papier wollten wir in der linken Öffentlichkeit einen solidarischen und konstruktiven Diskurs über den Sinn und Zweck einer Aktion, die das Ziel hat, eine Bank zu blockieren um damit gegen das von der Bundesregierung beschlossene Sparpaket zu protestieren, anstoßen. Wir sind davon überzeugt, dass die geplante Bankenblockade nicht nur taktisch unklug ist, sondern auch gefährlich sein kann; beides haben wir in unserem Papier ausführlich dargelegt. Die von uns gewollte Diskussion hatte zu keiner Zeit die Absicht, die »Aktionsgruppe Georg Büchner« oder deren Bemühungen zur Verschärfung der Sozialproteste zu diskreditieren und auch nicht, Grabenkämpfe zwischen uns und der »Aktionsgruppe Georg Büchner« auszutragen, sondern war vielmehr als Impuls für die linke Öffentlichkeit gedacht, in der Hoffnung, dass sich ein paar mehr Menschen Gedanken über die möglichen Perspektiven sozialer Kämpfe und gesellschaftskritischer Praxen machen. (mehr…)

Diskussionspapier zur Bankenblockade

Diskussionspapier zur Bankenblockade der »Aktionsgruppe Georg Büchner« am 18. Oktober 2010 in Frankfurt am Main

Die Ursache der Krise lässt sich nicht blockieren!


»Was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?« (Georg Büchner)

»Die Verursacher und Profiteure der Krise blockieren!« [1] – so lautete das offizielle Motto der für den 18. Oktober 2010 angedachten Blockade »zentrale[r] Institutionen des Finanzsektors« in Frankfurt am Main. Mit der Aktion soll gegen das von der Bundesregierung verabschiedete Sparpaket protestiert werden. »Es ist höchste Zeit, dass sich der Wind dreht, damit das Feuer nicht länger die Hütten niederbrennt, sondern die Paläste der Brandleger heimsucht.« Dieser Satz aus dem Aufruf der »Aktionsgruppe Georg Büchner« fasst dessen Hauptaussage und die Intention der Bankenblockade relativ prägnant zusammen: Den Verfassern des Aufrufs gehe es bei der Aktion darum, der von vielen Menschen empfundenen Wut »eine Richtung, einen Ort, eine Chance zu geben«. Da die im öffentlichen Diskurs häufig rezipierte »soziale Schieflage« dieses Sparpakets unübersehbar ist, könnte auf den ersten Blick angenommen werden, dass es sich bei dieser Idee um eine unterstützenswerte Aktion handelt. Warum dem nicht so ist und weshalb die »systemischen Banken« als auserwähltes Feindbild zur Entladung dieser Wut eindeutig das falsche Ziel sind, wollen wir im vorliegenden Diskussionspapier beleuchten. (mehr…)

mission complete: ag wohlfahrt? done.

UPDATE: Artikel Frankfurter Rundschau 22.03.2010

mission complete: ag wohlfahrt? done.

Auswertung der Aktionen und der Initiative gegen Abschiebung & AG Wohlfahrt

Es ist vollbracht: Bereits am zweiten Tag und als erste Amtshandlung in seiner Position als neuer Offenbacher Landrat, gab Oliver Quilling (CDU) der Presse bekannt, dass er die AG Wohlfahrt abschaffen werde. Auch wenn die Entscheidung Quillings, die AG Wohlfahrt aufzulösen, selbstverständlich zu begrüßen ist, sollte deren eigentliche Ursache nicht aus den Augen verloren werden. So störte Quilling an der AG Wohlfahrt hauptsächlich, dass »durch die Arbeit der Ermittler in den zurückliegenden anderthalb Jahren in der Öffentlichkeit ein zunehmend unglücklicher Eindruck entstanden ist«.[1] Es sind also – wie bei einem CDU-Politiker nicht anders zu erwarten – weder die Ermittlungsmethoden, noch die Aufgabe dieser Ermittlungsgruppe gewesen, die ihn dazu veranlassten, die AG Wohlfahrt abzuschaffen, sondern vielmehr der durch uns permanent erzeugte öffentliche Druck und eine damit einhergehende Delegitimierung eines Normalzustands, der zweifelsfrei ohne jene kritische Öffentlichkeit von dem neuen Landrat niemals in Frage gestellt, geschweige denn revidiert worden wäre. Inwieweit unsere Kritik also Einfluss auf Quillings Entschluss hatte und ob die Auflösung der AG Wohlfahrt einen tatsächlichen Erfolg darstellt, ist neben einer erneuten Artikulation unserer Kritik an Staat und Kapital Gegenstand der vorliegenden Auswertung. (mehr…)

Lovestory? die Linke & die Arbeit

Wochenendseminar am 13./14. März im Klapperfeld

„Diktatur des Proletariats“, „Vergesellschaftung der Produktion“, „Arbeit vs. Kapital“, „Klassenkampf“ – Bezüge, die aus linker Theorie und Praxis heute nicht wegzudenken sind. Kein Wunder bei einer politischen Bewegung, die sich aus gutem Grund als praktische Nachfolgerin der historischen Arbeiterbewegung versteht und deren theoretischer Ursprung im historischen Materialismus zu finden ist, der sich explizit auf gesellschaftliche Reproduktion als Basiskategorie bezieht. (mehr…)

Veranstaltungsreihe zu Dresden

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Seit Jahren gedenken am 9. November Antifaschistinnen und Antifaschisten den Opfern der Pogrome im Jahr 1938. Bundesweit finden an diesem Tag Mahnwachen, Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen statt. Nicht so im Jahr 2009. Anstelle eines stillen Gedenkens fallen sich am Brandenburger Tor zwei „Riesen“, gefolgt von Deutschland, in die Arme. Die Einheit Deutschlands übertönt am 9. November 2009 die Erinnerung an die Opfer der Shoah.
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Der „AG Wohlfahrt“ in die Fresse boxen!

Der „AG Wohlfahrt“ in die Fresse boxen!
Für eine Welt ohne Nation & Grenzen!

Aufruf der antifa [ko] zum antikapitalistischen Block auf der Demo gegen Abschiebung am 19.09.2009 in Offenbach

Who the fuck is “AG Wohlfahrt”?

Die „AG Wohlfahrt“ ist eine Ermittlungsgruppe, in der Mitarbeiter_innen der Kreisverwaltung Offenbach zusammen mit der Polizei hauptsächlich gegen im Kreis Offenbach lebende Migranten_innen und Asylbewerber_innen vorgehen. Sie selbst sieht sich erfolgreich im Kampf gegen „Sozialleistungsbetrug“. Mehrere hundert Personen sind von der „AG Wohlfahrt“ bereits abgeschoben worden, weitere haben den psychischen Druck und die ständige Angst nicht ausgehalten und sind „freiwillig“ ausgereist.
Diese Ermittlunsgruppe stellt somit einen kleinen Teil des deutsch-europäischen Migrationsregimes dar, welches auf der einen Seite Tag für Tag Menschen einsperrt und in andere Länder „verfrachtet“, auf der anderen Seite die Außengrenzen der Festung Europa dicht macht und somit für den Tod von unzähligen Menschen verantwortlich ist.
Initiiert wurde die „AG Wohlfahrt“ maßgeblich vom Landrat des Kreises Offenbach, Peter Walter (CDU). Dieser hat scheinbar kein Problem damit, sich von der BILD-Zeitung als „Landrat Hammerhart“ betiteln zu lassen und wird für sein rassistisches Engagement unter Anderem von führenden rechtsextremistischen Aktivisten aus Frankfurt am Main gelobt.

Peters Wahn vom „Deutschen Sommer“.
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Neue Homepage / Neues Selbstverständnis

Wir sind umgezogen!
Unsere neue Internet-Adresse lautet http://www.antifako.blogsport.de, wir sind aber auch weiterhin unter der alten Adresse http://www.antifa-ko.de.vu zu erreichen.

Des Weiteren haben wir unser Selbstverständnis überarbeitet.
Die neue Version ist jetzt online.

Interview zum sozialrevolutionären Block am 28.03.

Interview zum sozialrevolutionären und antinationalen Block auf der Krisendemo in FFM am 28. März 2009

Am 28. März fand in Frankfurt eine Großdemonstration anlässlich der Krise statt, an der unter anderem der antinationale, sozialrevolutionäre „Staat. Nation. Kapital. Scheiße“-Block teilnahm, der von einem Bündnis verschiedener linksradikaler Gruppen getragen wurde. Rund 2000 Menschen beteiligten sich am Block, der mit einer eigenen Auftaktkundgebung an der Bockenheimer Warte startete. Für Aufsehen während der Abschlusskundgebung am Römer sorgten Eierwürfe auf Oskar Lafontaine, der dort sprach. Bereits im Vorfeld, aber vor allem im Nachhinein, gab es zum Teil sehr kontroverse Diskussionen über den Block, sein Auftreten und seinen Anspruch.
[zum Interview]

Staat. Nation. Kapital. Scheiße.

Aufruf zum sozialrevolutionären und antinationalen Block auf der Krisen-Demo am 28.03. in Frankfurt/M

Die Wirtschaftskrise, an deren Beginn wir stehen, ist die schwerste Krise seit dem Crash der Weltwirtschaft in den 1930er Jahren. Damals war der Finanzkrach von 1929 erst das Vorbeben der großen Krise, mit ihren Millionen von Arbeitslosen und massenhafter Verelendung und dem „Konjunkturprogramm“ Aufrüstung und Krieg. Kommen wie damals die dicken Brocken in den nächsten ein bis zwei Jahren also erst noch auf uns zu?
(zum Aufruf)